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Christine Winter diskutierte auf APA-OnlineTag

Bei der Podiumsdiskussion am APA-OnlineTag am 18. Mai 2010 im ORF Zentrum Küniglberg diskutierte Christine Winter gemeinsam mit Experten über Chancen von Social Media: Robert Basic (Blogger), Marcus Hebein (APA/Moderator), Dieter Rappold (VI Knallgrau), Christian Nemeth (Orange Austria), Peter Kropsch (APA) und Alexis Johann (WirtschaftsBlatt Digital AG).

Einleitende Worte sprach Gastredner Robert Basic. Er sieht als Chance im Netz die "Aggregation von Informationen" durch freiwillige Mitmacher, die fast kostenlos ihr Material beistellen. Bei der deutschen "Bild"-Zeitung bekommen Leserreporter, die ihre Fotos ins Netz einspielen, bei Nutzung dafür Geld.

Aus der Sicht von Unternehmen sei es unerlässlich, das Social Web als Kommunikationskanal mit Kunden und der Öffentlichkeit zu nutzen, so Dieter Rappold, Geschäftsführer der Agentur VI Knallgrau. Fix ist eines: Social Media findet auch ohne sie statt.

Allerdings könnten Firmen mit dem offenen Rückkanal oft nicht umgehen, erklärt Christine Winter. Den Unternehmen zum Trost: Sie brauchen sich davor aber nicht fürchten, sondern müssen passende Antworten parat haben. Angefangen damit, wer überhaupt auf negatives Feedback antwortet.

Wie Medien ihre Inhalte am passendsten auf den zahlreichen neuen Plattformen bereitstellen können, war ebenfalls Gegenstand der Diskussion. Orange-Marketingleiter Christian Nemeth sieht jedenfalls die Medien in der Pflicht schnell zu handeln. Ein Modell, wie die Medienschaffenden diesen neuen, multimedialen Content auch refinanzieren können, sind Abonnements, wie Alexis Johann, Geschäftsführer der Wirtschaftsblatt Digial AG, erläutert. "Die Abonnenten sollen unser Medium lesen können, egal wo sie sind."

 

 

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